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Fragen?
Gemeinsam zur Elternschaft durch Eizellspende, Samenspende, Embryonenspende, und Leihmutterschaft
Willkommen beim Verein zur Förderung der Legalisierung der Leihmutterschaft in Deutschland e.V. Wir setzen uns für eine moderne, verantwortungsvolle und menschenwürdige Regelung der Leihmutterschaft in Deutschland ein. Unser Verein bringt Betroffene, Fachleute und Unterstützer:innen zusammen, um einen offenen gesellschaftlichen Dialog zu fördern und politische Rahmenbedingungen mitzugestalten, die den realen Lebenssituationen von Familien gerecht werden. Denn Kinderwunsch kennt viele Wege – und jeder davon verdient Respekt, Schutz und rechtliche Sicherheit.

Warum feel?
Netzwerk & Austausch
Der offene und respektvolle Austausch ist ein zentraler Bestandteil unserer Vereinsarbeit. Wir bringen Menschen zusammen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Eizellspende, Samenspende und Leihmutterschaft beschäftigen – Betroffene ebenso wie Fachleute aus Medizin, Recht, Psychologie, Ethik und Politik.
Informationen & Seminare
Fundierte Informationen sind die Grundlage für selbstbestimmte Entscheidungen – besonders bei sensiblen Themen wie Eizellspende, Samenspende und Leihmutterschaft. Mit unserer Informationsangeboten und Seminaren möchten wir sachliche Aufklärung leisten, Unsicherheiten abbauen und Raum für offene Fragen schaffen.
rechtliche orientierung
Fragen rund um Eizellspende, Samenspende und Leihmutterschaft berühren unterschiedlichen Rechtsgebiete – vom Familien- und Abstammungsrecht über Medizinrecht bin hin zu internationalem Privatrecht. Gerade in Deutschland ist die Rechtslage derzeit von Verboten, Grauzonen und Unsicherheiten geprägt.
emotionale begleitung
Der Weg zu einem Kind über Samenspende, Eizellspende oder Leihmutterschaft ist oft geprägt von Hoffnung, Vorfreude – aber auch von Unsicherheit, Belastung und vielen offenen Fragen. Medizinische Entscheidungen, rechtliche Hürden und gesellschaftliche Vorurteile können emotional herausfordernd sein. Wir möchten Menschen auf diesem Weg nicht allein lassen.
mitlgliederstimmen
unsere position
Die folgenden Prinzipien drücken unsere Vision sowie unsere Ziele bezüglich eines Regelwerks für gewünschte, freiwillige und staatlich regulierte Leihmutterschaft aus. Diese Prinzipien stehen im Einklang mit den ‚Regeln für Dienstleister‘ sowie ‚Best Practice zu Leihmutterschaft‘, die wir separat anbieten, und enthalten ergänzende Regeln zu Fragestellungen, die in diesen beiden Dokumenten nicht ausdrücklich behandelt werden.
Leihmutterschaft sollte eine rechtlich erlaubte Option zur Elternschaft für jeden sein, Einzelpersonen oder Paar, der nicht auch ohne den Weg einer Leihmutterschaft zu biologische Eltern werden können. Diese Definition schließt sowohl medizinische Unfruchtbarkeit (bei Frauen oder Transmännern, die einen Uterus haben aber aus medizinischen Gründen keine Schwangerschaft austragen können) als auch soziale Unfruchtbarkeit (bei Frauen und Transmänner ohne Uterus) ein, aber nicht Frauen, die einfach keine Schwangerschaft wünschen.
Frauen überall sollen das Recht haben selbst zu entscheiden, wann, wie und unter welchen Bedingungen sie bereit sind, Paare mit Kinderwunsch durch eine Eispende oder durch Austragen eines Babys zu unterstützen.
Die Rechtsprechung sollte in angemessener Weise für alle zukünftigen Eltern, Eispenderin und Leihmutter dahingehend weiterentwickelt werden, dass rechtlich verbindliche Vereinbarungen zur Durchführung von Leihmutterschaften geschlossen werden können ohne dass Landes- oder internationale Grenzen überschritten werden müssen. Rechtliche Einschränkungen, die es erfordern, dass Wunscheltern über weite Entfernungen reisen müssen, erschweren den Aufbau sozialer Beziehungen mit der Leihmutter und ihrer Familie, und stellen für den Prozess unnötige kulturelle und finanzielle Hindernisse dar.
Es muss durch entsprechende Maßnahmen einschließlich angemessener Regulierung sichergestellt werden, dass medizinische Risiken für Eispenderin und Leihmutter im Rahmen einer Leihmutterschaft minimiert werden
Sorgfältige Auswahlkriterien und Prüfungsprotokolle sind die besten Möglichkeiten, um Risiken für Eispenderin und Leihmutter, die mit dem Prozess der Leihmutterschaft in Verbindung stehen können, zu minimieren.Es soll eine sorgfältige Abfolge von Schritten eingehalten werden, einschließlich angemessener Regulierung, die sicherstellt, dass alle am Verfahren der Leihmutterschaft beteiligten Personen zu jeder Zeit informierte Entscheidungen treffen können sowie ausdrücklich ihre Zustimmung zu ihrer Teilnahme geben können. Besonderes Augenmerk sollte darauf gerichtet werden, dass Kandidaten für die Eispende oder Leihmutterschaft Zugang zu unabhängiger medizinischer und rechtlicher Beratung erhalten, sowie kontinuierliche psychologische und emotionale Unterstützung. Wir sind der festen Überzeugung, dass letztlich die Qualität der Interaktion zwischen allen betroffenen Parteien den Charakter einer wertschätzenden Leihmutterschaft ausmacht, sowie auch die kontinuierliche Wahrnehmung der Leistung der Leihmütter im Laufe des Prozesses.
Eltern mit Kinderwunsch sollten einer kriminologischen Hintergrundüberprüfung unterzogen werden, die der angehenden Leihmutter vor Zustimmung zur Leihmutterschaft zur Verfügung gestellt wird, um eine informierte Entscheidung zu ihrer persönlichen Sicherheit treffen zu können.
Alle an der Ermöglichung einer Leihmutterschaft mitwirkenden Parteien sollten über direkte Kosten hinaus das Recht zu einer angemessenen finanziellen Entschädigung erhalten, möglicherweise auch stattlich reguliert, um damit Eispenderin und/oder Leihmutter für eingegangene Risiken, Anstrengungen, sowie weitere Unannehmlichkeiten in Verbindung mit ihrer Tätigkeit zu kompensieren, in jedem Fall aber auch unabhängig vom Ausgang der Leihmutterschaft.
Wir glauben, dass eine solche Vergütung den altruistischen Charakter der Rolle nicht mindert. Im Gegenteil sind wir der Überzeugung, dass Regulierung im Sinne einer reinen Kostenentschädigung erniedrigend und bevormundend ist und nicht dazu beiträgt, Leihmütter zu schützen, sondern oft zu ausweichendem Verhalten führt, das eine positive Erfahrung aller Beteiligten eher blockiert.Entschädigungsrichtlinien für Eispenderin und Leihmutter sollten von staatlicher Seite reguliert oder mindestens empfohlen werden um unverhältnismäßig hohe Summen zu verhindern, die wiederum nicht gewollte finanzielle Anreize schaffen könnten. Obwohl wir eine ethische Notwendigkeit nicht zwingend sehen, glauben wir dennoch, dass es sinnvoll für staatliche oder nicht-staatliche Stellen sein kann, eine Deckelung für die Kompensation von Eispenderin und Leihmutter zu fordern. Es ist durchaus möglich, dass eine solche Deckelung dazu beitragen kann, andere als altruistische Motivationen für die Zustimmung zu Eispende und Leihmutterschaft zu reduzieren, und bestimmte Fälle auszuschließen, die unerwünschte medizinische oder psychologische Folgen haben könnten. Daher sollte die Aufstellung von Richtlinien für die Kompensation zumindest von staatlicher Seite nicht untersagt werden.
Vermittlungsagenturen können eine wichtige Rolle dabei spielen, mögliche Leihmütter und Eispenderinnen mit zukünftigen Eltern zusammen zu bringen, aber auch um Unterstützung und Koordination im Prozess zu gewährleisten. Während diese Agenturen auch angemessene Bezahlung erhalten dürfen, sollten überhöhte Provisionen, möglicherweise auch durch staatliche Kontrollen, verhindert werden, die sich den generellen Mangel an Kandidaten zu nutzen machen. Im Idealfall sollten zumindest Dienstleistungen in Verbindung mit der Suche nach Eispenderin und Leihmutter von gemeinnützigen Organisationen ausgeführt werden.
Zugang zu Leihmutterschaft sollte bezahlbarer gestaltet werden, und zwar durch den Abbau unnötiger Hindernisse (beispielsweise durch die Notwendigkeit einer Adoption durch das zweite Elternteil, d.h. in viele Ländern den nicht biologischen Vater), durch verbesserten Zugang zu entsprechenden Leistungen von Krankenversicherungen, den Verzicht auf andere oft teure und nicht erfolgsversprechende Behandlungen, sowie durch das Anstreben von erhöhter Kostentransparenz bei den Dienstleistern.
Zusätzliche medizinische und soziale Forschung ist notwendig, um die Motivation, Erfahrungen und Folgen von Eispende und Leihmutterschaft besser verstehen zu können und eine Richtschnur für Best Practices aller beteiligten Bereiche geben zu können.
Termine
Wish for Baby
Berlin
Am 7.-8. März 2026 könnt ihr uns im Rahmen der Wish for Baby Berlin kennenlernen!
Men having babys – CENTRAL EUROPE CONFERENCE
Berlin
Am 8.-10. Mai 2026 kommt die umfangreichste Konferenz für Männer mit Elternwunsch zum dritten Mal nach Berlin!
Werde teil der feel community

Die FEEL Community ist ein Ort für Austausch, Unterstützung und gemeinsames Engagement. Hier treffen sich Menschen mit Herz, Erfahrung und Vision – Betroffene, Unterstützer:innen und alle, die sich für eine moderne, faire Familienpolitik einsetzen möchten. Gemeinsam geben wir den Themen Eizellspende und Leihmutterschaft in Deutschland eine starke Stimme, teilen Wissen, vernetzen uns und bewegen etwas.
Ob du dich aktiv einbringen oder einfach Teil einer solidarischen Gemeinschaft sein möchtest: In der FEEL Community bist du willkommen. Gestalte mit uns eine Zukunft, in der Familienvielfalt anerkannt wird – wir freuen uns auf dich. ♥
Kontaktiere uns
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